Holler

Geschichten von Blendern und Betrügern in schönen (Sonnen)Schein

Literaturspaziergang der Bücherei begeisterte die Zuhörerinnen bei strahlendem Sonnenschein.

“Mehr Schein als sein oder Es ist nicht alles Gold, was glänzt!“

Geschichten von Blendern und Betrügern im schönen (Sonnen)Schein

Literaturspaziergang der Bücherei Holler unter dem Motto „Mehr Schein als sein oder Es ist nicht alles Gold was glänzt“ begeisterte die Zuhörerinnen bei strahlendem Sonnenschein

Nachdem der Wettergott dem Literaturspaziergang mehrere Male nicht gewogen war, konnte nun im erneuten Anlauf der Literaturspaziergang „Mehr Schein als Sein oder Es ist nicht alles Gold was glänzt“ endlich stattfinden. Büchereimitarbeiterin Anja Roos hatte wieder ein tolles Konzept mit interessanten Sachtexten und jeweils dazu passenden Gedichten zusammengestellt.

Auf einer malerischen Spazierstrecke – vom Asbach Kreuz in Holler bis hinunter ins Gelbachtal und über den „Millscheider Wesch“ wieder zurück zur Bücherei – erfuhren die Zuhörerinnen unter anderem die wahre Geschichte des „Hauptmann von Köpenicks“, lernten die Blenderin Anna Delvy kennen oder das „FYRE“-Musikfestival – ein Festival, dessen Tickets zwar teuer verkauft wurden, das aber niemals stattfand. Zu jedem Sachtext hatte Anja Roos ein thematisch passendes Gedicht herausgesucht. Von Wilhelm Busch über Roman Herberth, Shakespeare und Edgar Allan Poe bis Heinz Ehrhardt war mal Heiteres, mal Nachdenkliches dabei.

Dargeboten wurden die Texte an verschiedenen Stationen auf der Strecke, teils mit malerischen Ausblicken über das Gelbachtal oder auf das Montabaurer Schloss. Die mittlerweile traditionelle Versorgungsstation unterwegs durfte natürlich auch nicht fehlen. Beim abschließenden Anstoßen mit einem Gläschen Sekt an der Bücherei waren sich die Zuhörerinnen einig: Das war ein wahrer Augen- und Ohrengenuss. Und nicht selten war zu vernehmen „Wir sind beim nächsten Mal gerne wieder dabei!“.

 

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